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MITTELRHEIN -
MOSEL - EIFEL
  • Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Mittelrhein Mosel Eifel
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Wohnen ist stärkeres Statussymbol als das Auto

 Jahreshauptversammlung der Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Mittelrhein-Mosel-Eifel befasste sich mit Trendforschung

  MITTELRHEIN/ MOSEL/ EIFEL. Es ist ein Zeichen unserer Zeit: Das Wohnen wird zum stärkeren Statussymbol als das Auto. Ganz entscheidend fürs Ambiente sind dabei die Farben für die Innenräume. Damit der Malermeister rund um die neuesten Trends im Bilde ist, stand ein Vortrag von Farbexpertin Christine Gottwald im Mittelpunkt der jetzigen Jahreshauptversammlung der Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Mittelrhein-Mosel-Eifel. Geladen hatte die Innung mit Obermeister Jürgen Geifes ins Hotel-Restaurant „Zur Post“ in Welling.

Trendforschung ist das Steckenpferd der Referentin Christine Gottwald von Akzo Nobel Deco. Um stichfeste Daten eruieren zu können, wird europaweit nach Zeichen des Zeit-Kolorits gefahndet. Ergebnis ist die Sikkens-Studie „Colour Futures“, die jährlich erscheint. Die neuesten Forschungsergebnisse für 2016 liefern manch Überraschendes: So sind dunkle, geheimnisvoll-mystische Farben im Kommen, auch in Küche und Wohnzimmer. In einer Zeit, in der die Verfügbarkeit elektrischen Lichtes unhinterfragt und selbstverständlich ist, wird die Schönheit der Dunkelheit neu entdeckt, so die Expertin. Auch ein Trend im Zeitalter zunehmender Digitalisierung sei die Wiederentdeckung der Handschrift. Schriftzüge oder Buchstaben zieren die Wände des Heims. Typisch sei auch eine Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln. Einrichtungsgegenstände, die eine Geschichte erzählen, seien gefragt. Komplettiert werden könne der neue Vintagestil durch warme, erdige Rottöne.

„Bunt“ und lebendig auch der Gang durch die Geschichte des Wohnens und der Wandgestaltung, den die Referentin präsentierte: Im Rahmen einer kleinen Zeitreise entführte sie die Zuhörer zurück in die braven 50er und die schrillen 70er-Jahre, schließlich über die weiße Raufasertapete der 80er über die 90er mit ihrem mediterranen Ambiente und den Wischtechniken bis in die heutige Zeit. Multifunktionale Räume und viele Trend nebeneinander, das sei hier und jetzt vorherrschend. Interessant dabei für die Malermeister: Über die Hälfte aller Menschen empfinden die Farbauswahl für ihre Räume als schwierig und haben Angst, die falsche Farbe zu wählen, so Christine Gottwald. Gut, dass der Fachmann und sein Team hier umfassend beraten können.

Damit es mit der Teambildung und der Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen auch wirklich klappt, hatte die Innung einen weiteren Vortrag im Gepäck. Gesundheitsberater Axel Clever von der IKK Südwest informierte rund um betriebliches Gesundheitsmanagement. Denn wer dafür sorgt, dass seine Belegschaft fit bleibt, könne sich nachweislich über den größeren ökonomischen Erfolg freuen. Bestätigt wurde dies seitens der Zuhörerschaft.

Weiter stand neben der Jahresrechnung und dem einstimmig beschlossenen Haushaltsplan 2016, präsentiert von KH-Geschäftsführer Helmut Weiler, ein Bericht über die erfolgreiche, jüngste Wintermaler-Aktion auf dem Plan. Es referierte Norbert de Wolf vom Landesinnungsverband. Schließlich verwies Obermeister Jürgen Geifes in seinem Bericht über die Aktivitäten der als rührig und engagiert bekannten Innung auf die Flüchtlingswelle und die damit einhergehende Verantwortung: „Das ist eine gute Möglichkeit für uns Handwerker, die Integration zu fördern.“